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Wie Du mir, so ich Dir - Liebe in A-Moll

Ein Hoch auf... Ja worauf denn eigentlich?

Eigentlich wusste sie doch Haargenau worauf es bei ihm ankam. Er hatte Ansprüche, aber die höchsten waren es nicht. Es konnte doch nicht so schwer sein solch ein blödes Geschenk für ihn zu finden, aber es fehlte heute definitiv an Kreativität. Parfum, Blumen, etwas Brauchbares käme wohl weit besser an doch die Tankstelle an der Ecke Hauptstraße hatte nur Schnaps. Das Trinken hatte er aufgegeben, für sie. Er hatte eine Menge für sie aufgeopfert, wirkte aber auch weit gluecklicher als zu jenem Zeitpunkt des verhängnisvollen Treffens zwischen den beiden.

Es war eine bitterkalte Nacht, die kälteste die er bisher erlebt hatte. Er lief durch die Innenstadt, kam grade von der Arbeit, ein Scheiss-Job. Sie saß auf einer Bank und fröstelte. Es wirkte als würde sie auf jemanden warten, doch eigentlich saß sie dort jede Nacht. Er schritt auf sie zu, fragte sie zurueckhaltend ob denn alles in Ordnung sei, aber sie antwortete nicht sondern musterte ihn von Kopf bis Fuß. Er registrierte ihre Blicke und setzte sich zu ihr. Stillschweigend bis zu Morgengrauen saßen sie dort, hatten ohne es auch nur zu merken die Hand des jeweils anderen genommen. Ein schönes Gefuehl.

 Ein Jahr war das nun her, und es fiel ihr wie Schuppen von den Augen. Das war es, das konnte sie ihm Schenken...

 

 Der heutige, so moderne Mensch versteckt seine Gefuehle auch an Tagen wie diesen. Er ist ein seltsames Wesen, definitiv.

 

Es folgt mehr.

 

14.2.10 17:48
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


nabhii / Website (14.2.10 17:59)
ich bin gespannt,wie's weiter geht.
die letzten beide saetze,sie gefallen mir richtig gut. :x

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