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Er will Leben

Ich versuche tatsächlich mit sämtlicher kraft, aller energie loszulassen und mich nicht weiter vereinahmen zu lassen. So leicht ist das alles nicht.

 "Jede Zukunft stirbt wenn man von der Vergangenheit verfolgt wird"

habe ich mal gelernt. da war ich 17, leider habe ich nie gelernt diesen satz zu berherzigen so stark ich auch sein will.

 "Leben, was ist schon Leben"

dacht ich mir nach all der Tragik, den momenten an die ich mich nicht mehr erinnern kann, das macht einsam vertraue mir dabei. Auch wenn ich mich danach sehne die einsamkeit zu vernichten. da muss man doch wohl mal sein herz öffnen können, geht irgendwie nicht schade...

 nein so leicht wie sinst gebe ich dieses eine mal nicht auf, ein neubeginn. So könnt ich es betrachten wenn ich sage " Ich will leben" nciht länger dumm schwätzen, gutes tuen, gutes erfahren, so zusammenhangslos das auch wirkt. nein es hat keinen zusammenhang mit dem moment, viel mehr mit der hinsicht, ruecksicht, blindlinks laufe ich nirgendwo mehr hinein, und ein bremsen ist unmöglich, wie... nein da gibt es kein paradebeispiel für. Ist auch gut so, liefert ja doch nur orientierungslosigkeit

 

und nun verrate mir, ist das poesie, kunst, wirrwarr oder einfach freiheit. letzten endes ist es gefuehl

 

 

18.2.10 20:49


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Klingelstreich II

Wie war das noch mit...

 

Eigentlich war der Tag ganz anders geplant, aber natuerlich... wie sollt es auch sein, sponn die beschissene waschautomatik. alles versaut. Eigentlich haette sie ja auch nur den filter entkalken muessen, aber wie das so ist im studentenalltag. Es fehlt das geld, die zeit, der nerv. Musste halt der alte Pulli ihres besten her... stank ganz schön nach Kippen und bier das olle ding, aber es gibt nix was Chanel nich duftend macht. Verdammt, welches make up, iegentlich ja auch egal bei den klamotten. Dabei wollte sie so gut aussehen fuer ihn, ihm beweisen wie sehr sie ihn liebt. Irgendwie schaffte sie es nie, er brachte ihr blumen, kuesse, tolle abende, sowas haett sie sich vor zwei jahren nie erträumt. welch glueck, dass sie kunst studieren wollte, trotzdem, alles nciht so ganz... nicht ganz so wie erträumt, erdacht. Aber sei es um der liebe willen. sie bekam ja meist' nichtma' ein "danke" raus, er ueberwältigte sie tag fuer tag. herliches leben. sie sehnte sich so nach leben doch nichts lief. Wie erwartet,

 es klingelte und er stand in der tuer "genauso liebe ich dich!"

18.2.10 20:08


Wie Du mir, so ich Dir - Liebe in A-Moll

Ein Hoch auf... Ja worauf denn eigentlich?

Eigentlich wusste sie doch Haargenau worauf es bei ihm ankam. Er hatte Ansprüche, aber die höchsten waren es nicht. Es konnte doch nicht so schwer sein solch ein blödes Geschenk für ihn zu finden, aber es fehlte heute definitiv an Kreativität. Parfum, Blumen, etwas Brauchbares käme wohl weit besser an doch die Tankstelle an der Ecke Hauptstraße hatte nur Schnaps. Das Trinken hatte er aufgegeben, für sie. Er hatte eine Menge für sie aufgeopfert, wirkte aber auch weit gluecklicher als zu jenem Zeitpunkt des verhängnisvollen Treffens zwischen den beiden.

Es war eine bitterkalte Nacht, die kälteste die er bisher erlebt hatte. Er lief durch die Innenstadt, kam grade von der Arbeit, ein Scheiss-Job. Sie saß auf einer Bank und fröstelte. Es wirkte als würde sie auf jemanden warten, doch eigentlich saß sie dort jede Nacht. Er schritt auf sie zu, fragte sie zurueckhaltend ob denn alles in Ordnung sei, aber sie antwortete nicht sondern musterte ihn von Kopf bis Fuß. Er registrierte ihre Blicke und setzte sich zu ihr. Stillschweigend bis zu Morgengrauen saßen sie dort, hatten ohne es auch nur zu merken die Hand des jeweils anderen genommen. Ein schönes Gefuehl.

 Ein Jahr war das nun her, und es fiel ihr wie Schuppen von den Augen. Das war es, das konnte sie ihm Schenken...

 

 Der heutige, so moderne Mensch versteckt seine Gefuehle auch an Tagen wie diesen. Er ist ein seltsames Wesen, definitiv.

 

Es folgt mehr.

 

14.2.10 17:48